15.08.2018

Wenn der Blutdruck steigt

Wie hängen Bluthochdruck, Gefäßverkalkung und koronare Herzkrankheit zusammen? Wir stellen uns den Körper als ein Pumpsystem vor mit dem Herz als Motor, der Flüssigkeit, nämlich Blut, im Körper verteilt. Ins System wird Flüssigkeit durch Getränke nachgetankt und durch den Urin über die Niere wieder ausgeleitet. Der Herzmotor hält das System am Laufen, die Blutgefäße bieten einen Widerstand, damit der Druck im System aufrechterhalten wird.

Was passiert, wenn der Blutdruck dauerhaft ansteigt und was sind die Ursachen?

Wir wissen, dass die moderne Lebensweise von Bewegungsmangel und Stress geprägt ist, häufig Übergewicht vorliegt, zu viel geraucht und zu viel Alkohol getrunken wird. Zudem fehlen in der heutigen Ernährung wichtige Stoffwechselbausteine, die das Gefäßsystem gesund halten. Folge davon ist, dass die Gefäße ihre Elastizität verlieren und verkalken. Damit wird der Gefäßquerschnitt aufgrund von Ablagerungen kleiner. Nun verlangsamt sich der Blutfluss; es können sich Blutgerinnsel bilden, die zum Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Sind die Gefäße in Herznähe betroffen, so kommt es zu einer Herzschwäche, die sich durch Kurzatmigkeit bei Belastung sowie durch Angina pectoris-Anfälle zeigt.

Ab wann ist Bluthochdruck gefährlich?

In der Regel wird in der Arztpraxis der Blutdruck routinemäßig gemessen. Liegt er über 140 zu 90, liegt definitionsgemäß Bluthochdruck vor. Alle chemischen Arzneimittel wie ACE-Hemmer, Betablocker und Wassertabletten behandeln nur die Symptome. Sie entlasten das Herz-Kreislauf-System, indem vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden wird. Damit erniedrigt sich der Druck im System. Zudem werden die Gefäße weit gestellt und damit das Herz vor Überlastung geschützt.

Wie kann man denn das System auf natürliche Weise wieder austarieren?

An vorderster Front stehen die Mineralstoffe Kalium und Magnesium, die gerade durch Wassertabletten ausgeschwemmt werden, aber den Blutdruck wunderbar senken und dem Herzen seinen regelmäßigen Rhythmus geben. Vitamin D greift in das zentrale Blutdruck-Regulationssystem ein. Da ein Mangel in unseren Breiten häufig vorkommt, ist eine tägliche Zufuhr bei Blutdruckpatienten anzuraten. Coenzym Q10 wird für die körpereigenen Kraftwerke gebraucht, damit die energieversorgenden Zellen effektiv arbeiten können. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Omega-3-Fettsäure EPA, die die Gefäße elastisch hält und einer Gefäßverkalkung entgegenwirkt. Durch Zufuhr dieser Naturstoffe kann der Bedarf an Arzneimitteln übrigens deutlich gesenkt werden.

Mein besonderer Tipp:

Regelmäßige Bewegung putzt das Gefäßsystem durch und hält das Herz und den Kreislauf fit.

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