01.11.2019

Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen

Der Herbst ist gekommen, damit einhergehend werden die Temperaturen wieder kühler. Es kühlen damit auch unsere Nase und deren Schleimhäute aus – ideale Bedingungen für Erkältungsviren! Nasengänge, Rachen, Kehlkopf und das Bronchialsystem bilden die Einheit der Atemwege. An die Nasengänge angrenzend befinden sich die Nasennebenhöhlen, die Stirnhöhle, die Kieferhöhle und weitere Hohlräume. Alle diese Hohlsysteme sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Die Schleimhäute dienen der Erwärmung, der Befeuchtung und der Reinigung der Atemluft. Auf der Oberfläche dieser Schleimhäute wird immer Sekret gebildet. Dieses Schleimsekret transportiert eingeatmeten Schmutz, Staub, Viren und Bakterien nach hinten in den Rachenraum, wo es verschluckt wird. Es geht also um Reinigung und Infektabwehr! Für eine optimale Funktion ist genügend Feuchtigkeit erforderlich und zu kalte Temperaturen beeinträchtigen die Immunabwehr.

Welche Krankheitsbilder gibt es?

An erster Stelle zu nennen ist der banale Schnupfen (Rhinitis). Ausgelöst wird er in erster Linie durch Erkältungsviren (Rhinoviren). Jeder reagiert unterschiedlich: Ein Schnupfen kann harmlos verlaufen, er kann manchmal aber auch zu starken Entzündungen der kompletten Atemwege führen. Ist der körperliche Zustand schon schwach, kann es zu einer sogenannten Superinfektion kommen, also einer zusätzlichen Infektion durch Bakterien, die bis zu einer Lungenentzündung oder einer ausgewachsenen Nasennebenhöhlenentzündung führen kann. In diesen Fällen wird der Arzt Antibiotika verordnen, um die Erreger abzutöten.

Schnupfensymptome

Beim Schnupfen schwillt die Nasenschleimhaut an und bildet übermäßig Sekret, daher rühren der Juckreiz, das Niesen und die verstopfte Nase. Besonders leichtes Spiel haben diese Viren, wenn der Körper unterkühlt ist und man friert. Man behandelt Schnupfen durch abschwellende Nasensprays oder auch mit hypertonen Salzwassersprays, die festsitzenden Schleim hervorragend lösen. Wenn die Nase stark „läuft“, so kann man synthetische Wirkstoffe einsetzen oder auch homöopathische Allium cepa Globuli einnehmen.

Was ist eine Sinusitis?

Unter einer Sinusitis versteht man eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Häufig beginnt die Sinusitis durch einen Virusinfekt, dem sich ein bakterieller Befall anschließt. Bei einer Sinusitis empfindet man Druck- und Bückschmerz, der Nasenfluss ist eitrig. Bei der Behandlung ist es besonders wichtig, das feste Sekret zu verflüssigen, damit es leichter abfließen kann. Dies geschieht über Salzwassersprays, die möglichst häufig angewendet werden sollten, sowie über Tabletten, die pflanzliche Extrakte enthalten. Auch Enzympräparate leisten hier gute Dienste, weil sie gleichzeitig entzündungshemmend wirken.

Wie kann man sich vor diesen Infekten wirksam schützen?

Eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft, Kleidung, die an die Wetterverhältnisse angepasst ist (nicht frieren) und ein optimal aufgestelltes Immunsystem sind die besten Vorbeugemaßnahmen vor Schnupfen. Gerade im Herbst empfiehlt sich eine Infektprophylaxe, die gerade neben Vitamin D auch weitere Vitamine und Spurenelemente beinhaltet. Damit ist Ihr Immunsystem aktiviert und die Gefahr, sich eine Erkältung einzufangen, wird deutlich kleiner. Erwischt es einen dennoch, so gibt es Möglichkeiten, das Immunsystem extrem schnell hochzufahren. Man kann die Dauer einer Erkältung mindestens halbieren und auch die Schwere der Symptome deutlich verringern. Bei den ersten Anzeichen einer beginnenden Erkältung beziehungsweise eines Schnupfens lohnt der Besuch einer Apotheke!

Mein persönlicher Tipp:

Regelmäßiges Saunieren trainiert das Immunsystem ebenfalls auf ganz natürliche Weise. Die empfindliche Nasenschleimhaut wird am besten durch einen Nasenbalsam regeneriert und gepflegt.

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