17.12.2012

Gelenke in Bedrängnis

Viele Millionen Menschen in Deutschland leiden unter ständigen Gelenk- oder Rückenschmerzen. Besonders häufig sind hierbei die Schultern und auch die Knie betroffen. Der Grund hierfür ist oftmals eine Arthrose der entsprechenden Gelenke. Unter dem Begriff Arthrose versteht man einen Gelenkverschleiß in Kombination mit einer Entzündung des betroffenen Gelenks. Meistens ist die Funktionalität des Gelenks gestört durch Fehlbelastung, Übergewicht oder durch eine Verletzung.

Wie ist ein Gelenk aufgebaut?

Ein Gelenk bildet eine Art Scharnier zwischen Knochen. Verschiedene Bänder, wie zum Beispiel die Kreuzbänder eines Knies, sichern und stabilisieren die knöcherne Struktur. (Bänder sind die Verbindungen zwischen Knochen und Knochen, Sehnen sind die Verbindungen zwischen Knochen und Muskel!). Die Gelenkflächen sind von einer verformbaren Knorpelschicht überzogen, die als Stoßdämpfer dient. Die Gelenkkapsel umschließt ein Gelenk nach außen, sie besteht aus einer straffen Bindehaut. Im Inneren des Gelenkes wird laufend Gelenkschmiere produziert, die die schützende Knorpelschicht mit Nährstoffen versorgt. Es gibt keine Blutgefäße, über die Nährstoffe direkt herantransportiert werden Dieses ganze Gebilde wird durch umliegende Muskulatur stabilisiert und durch Schleimbeutel abgepolstert. 

 

Wie entwickelt sich eine Arthrose?

Bei einer Arthrose löst sich die schützende Knorpelschicht auf. Der Körper bildet zwar neues Knorpelgewebe, das aber weniger belastbar ist. Die Oberfläche wird rau und rissig und dünn. Im Endstadium einer Arthrose reiben die Knochenflächen direkt aufeinander, die Knorpelzwischenschicht ist verschwunden. Abgeriebenes Knorpelmaterial führt zu einer schmerzhaften Entzündung im Gelenk. Diese Entzündung verändert die Knochenstruktur, der Knochen wird porös. Die Muskulatur, die das Gelenk umgibt und stabilisiert, verspannt und verhärtet sich schmerzhaft. 

 

Was tun bei einer beginnenden Arthrose?

Es gilt nun, auf mehreren Ebenen einen körpereigenen Reparaturprozess in Gang zu setzen. Ein wichtiger Ansatzpunkt besteht im Bekämpfen der chronischen Entzündung, was über Tabletten oder über äußere Anwendungen durch Schmerzgele erfolgen kann. Auf natürliche Weise lässt sich die Entzündung zusätzlich lindern durch hochdosiertes Vitamin E (nur wenige Wochen!), das antientzündliche Enzym Bromelain und genügend Omega-3-Fettsäuren (EPA) aus hochwertigen Fischölen. 

 

Welche Maßnahmen gibt es bei Gelenkschmerzen und Entzündungen?

Die Anwendung eines Schmerzgels ist bei akuten Schmerzzuständen hilfreich. Es ermöglicht nämlich gezielte Bewegungen, weil der Schmerz nicht mehr so quälend ist. Langfristig hilft die regelmäßige Bewegung des geschädigten Gelenkes, auch wenn es weh tut. Nur, wenn die Gelenkschmiere zwischen den Knochen bewegt wird, kann sie überhaupt genügend Nachschub an Nährstoffen herbeischaffen und somit den Knorpel versorgen. Eine Regeneration des Knorpels ist also nur unter Bewegung zu erreichen! Absolut kontraproduktiv ist folglich die ständige Schonung des Gelenks!

 

Welche Mikronährstoffe brauchen die Gelenke?

Bestimmte Stoffe müssen in ausreichender Menge in der Gelenkschmiere vorhanden sein, damit eine Reparatur der geschädigten Knorpelmasse überhaupt erfolgen kann. Diese Nährstoffe bestehen aus einer Kombination von Chondroitin, Glucosamin und bestimmten Spurenelementen. Sehr sinnvoll ist zudem eine kurmäßige Entsäuerung des Körpers, vor allem natürlich des entzündeten Gelenkes, denn eine Entzündung ist immer mit einer Übersäuerung verbunden.

 

Mein ganz besonderer Tipp:

Umschläge mit Moorpaste lindern akute Gelenkbeschwerden ganz hervorragend.

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